1. Die Nation als Zusammenschluß von Menschen gleicher Weltsicht

  2. Heimat als emotionale kulturell/geistige Verbindung

  3. Wettbewerb der Nationalstaaten innerhalb Europas

  4. Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Vorbildfunktion

  5. Stolz auf nationale Leistungen und eigene Kultur

  6. Integration als Wille des Dazugehörens

  7. Definition der Nation
 

Die Nation als Zusammenschluß von Menschen gleicher Weltsicht
Ziel → die Staatsbürger eines Landes bestimmen wer mit/unter ihnen lebt

In unseren modernen Demokratien hat das Wort „Volk“ seine Bedeutung verloren. Europäische Völker, als Ansammlungen von Menschen gleicher Herkunft (früher gleicher Rasse) existieren faktisch nicht mehr. Durch intensive Migration (früher Völkerwanderungen) haben sich die Menschen innerhalb Europas (auch Amerikas/Australiens) bereits seit dem „Imperium Romanum“ derart vermischt, dass Rassen kaum mehr eine Rolle spielen. Wer kann schon ernsthaft von sich sagen, ein „rassereiner Germane“ zu sein ? So ist der Staat Deutschland ein Konglomerat aus Menschen unterschiedlicher Herkunft (das Ruhrgebiet wurde u.a. durch Bergarbeiter aus Polen besiedelt), türkische Gastarbeiter kamen in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Russische Auswanderer (nicht nur Russland-deutsche) kamen in den 80er Jahren u.s.w.
Ein Deutscher kann eigentlich nie Rassist sein, weil er seine eigene „Rasse“, mit der er sich von „Fremden“ abgrenzen könnte, ja gar nicht kennt, allenfalls seine eigene Hautfarbe.
Das Wort „Volk“ sollte also durch das Wort „Nation“ oder „Staat“ abgelöst werden. Nach der Definition ist ein Staat „ein politisches System, der das Zusammenleben einer Gemeinschaft von Menschen innerhalb eines festgelegten Gebietes dauerhaft regelt“ (s. Google). Die Menschen eines Staates, die Staatsbürger, haben eine priviligierte Stellung gegenüber Zuwanderern, denen sie die Einreise und den Aufenthalt verwehren können (Staatsgrenze mit Grenzschutz).
Es entscheiden also die „Staats“bürger, wer unter und mit ihnen leben darf.
Nicht die Abstammung oder Sprache entscheidet darüber ob eine Nation friedlich und erfolgreich miteinander leben kann, sondern der Wille aller in genau diesem Staat leben zu wollen. Dabei können alle Hautfarben und Religionen (solange unpolitisch) zusammenleben.

 

Heimat als emotionale kulturell/geistige Verbindung
Ziel → Verantwortung für einen Ort/Region durch emotionale Bindung

Heimat ist dort wo man sich sicher, angenommen (eigene Identität) und (durch Freunde) zuhause fühlt. Heimat hat nichts mit Volk oder Rassen zu tun. Ich kann zusammen mit Schwarzen, Asiaten und Juden für einen schönen Ort, egal wo auf der Welt, den wir gemeinsam aufgebaut haben und den wir alle lieben und so für ihn engagieren, Heimatgefühle entwickeln. Heimatgefühle beinhalten eine kulturell-geistige Verbindung mit den Mitbewohnern und eine Verantwortung für die Natur und für die Erhaltung dieses Ortes/Landstrichs/der Region. Aber Heimat kann auch von aussen zerstört werden. Zum Beispiel durch den Zuzug einer großer Zahl von Fremden, die andere Interessen und eine andere Weltsicht haben als die ursprünglichen Einwohner.
Die globale Verstädterung, Ausdruck zunehmender Heimatlosigkeit vor allem in der westlichen Welt, ist ein Zeichen der Angst. Angst, dass man es alleine nicht schaffen kann, dass man auf dem Land keine Arbeit und keine medizinsiche Versorgung bekommt. Angst vor dem Alleinesein.
Wohnen in der Stadt als Schutz vor den Unbilden der Natur da draussen.
Dabei sind soziale Kontakte auf dem Land meistens viel ausgeprägter als in den Städten. Viele Menschen bedeuten nicht automatisch mehr Schutz in einer Gruppe. In der Anonymität der Städte ist oft das Gegenteil der Fall.

 

Wettbewerb der Nationalstaaten innerhalb Europas
Ziel → Unterschiedliche Lebensfomen innerhalb Europas (für jeden etwas)

Bis zum heutigen Tag ist die EU mit ihrer streng zentralistischen und dirigistischen Verwaltung ein Bremsklotz für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung jedes einzelnen Staates innerhalb der EU. Alles wurde gleichgemacht - genormt ! Alles wurde der „Wir brauchen Wachstum“ - Wirtschaftsideologie unterworfen. Wirkliche Fortschritte oder gar Veränderungen des Zusammenlebens hatten kaum eine Chance auf ihre Realisierung.
Ein Wettbewerb der einzelnen Mitgliedstaaten um das beste Gesellschaftsmodell, die beste Lebensform, fand nicht statt. Wobei man unter Gesellschaftsmodell nicht an Extreme wie Kommunismus oder rechte Diktatur denken sollte, sondern einfach daran, wie die Menschen in einer Demokratie am liebsten leben wollen, um glücklich zu sein. Wollen sie mehr oder weniger arbeiten, mehr oder weniger Konsum, mehr Natur oder mehr (Beton)Städte ? Wollen sie gemeinsam am Aufbau und der Erhaltung ihres „Ideal“Staates mitarbeiten ?
Die Folge eines Wettbewerbs um die beste Lebensform: Diejenigen Staaten, deren Bevölkerung die höchste Zufriedenheit geniesst, deren Menschen am glücklichsten sind, die werden für andere Staaten zum Vorbild, zum Idealstaat. Dies funktionierte aber nur dann, wenn Menschen aus anderen Staaten nicht beliebig in solch einen Vorbildstaat einwandern könnten und diesen verändern. Jeder Staat und dessen Einwohner müssen alleine die Früchte ihrer Arbeit und Anstrengungen ernten und sich die Zuwanderer - Menschen, die zu ihnen passen, selbst aussuchen können. Klingt exklusiv oder menschenveachtend ? Ganz und gar nicht.
Nur auf diese Weise würden sich andere Staaten und deren Einwohner anstrengen, den gleichen Lebensstandard wie der „Idealstaat“ zu erreichen. Lebensqualität durch Nachahmung ! Dabei könnte es durchaus sein, dass ein Staat zum Idealstaat wird, dessen Menschen der Leistungsgesellschaft „adieu“ sagen und nur noch soviel arbeiten, dass sie genug zu Essen und zum Leben haben. Oder sie würden sich mit neuen Erfindungen eine intakte Umwelt zurückerschaffen.

 

Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Vorbildfunktion
Ziel → Wohlstand für alle und Vermeidung von Konflikten

Jeder Kaninchenzüchter wird Ihnen sagen können, dass bei Platzmangel im Kaninchenstall Kannibalismus (=Krieg) vorprogrammiert ist.
Da wir auf unserem Planeten nicht unbegrenzt Platz für immer neue Bevölkerungsexplosionen haben, müssen einige Länder vorangehen, um den anderen zu zeigen, welchen Gewinn an Lebensqualität es für alle bedeuten kann, wenn die Zahl der Menschen, die auf einer bestimmten Fläche zusammenleben, begrenzt ist.
Dabei darf die Zahl der Bewohner gerade so hoch sein, dass keine ausufernde Aggression unter den Bewohnern auftritt. Dazu muß es Erholungszonen, Gebiete der Wildnis und Zonen der Einfachheit, der Entschleunigung, geben.
Meine Prognose: Das Bevölkerungswachstum wird bei uns in Europa in den nächsten Jahren auch trotz staatlicher Förderung des „Kinderkriegens“ erheblich zurückgehen. Wir werden ein für uns alle positives (= im positiven Sinne) negatives Bevölkerungswachstum haben. Das Schreck-gespenst aller westlichen Ökonomen. Die Wirtschaft braucht ja stets neue Arbeitskräfte...und für unsere Rente ;-(.

Die Gründe für meine Prognose (ich bin Mediziner):
Umweltverschmutzung, Strahlenbelastung und Stress der vergangenen Jahrzehnte bis heute werden sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in noch nie gekanntem Ausmaß akkumilieren, rächen. Krebserkrankungen werden sich vervielfachen. Die Zahl der Krebstoten wird gerade bei der jungen Genaration stark ansteigen.
Wer über Jahre auf der Überholspur lebt, einen auch ernährungsmäßig ungesunden Lebenswandel führt, auf Parties die Nacht zum Tage macht, sich ständig Strahlungsquellen (Handy, Sonnenbäder) aussetzt, seinen Körper mit Giftstoffen kontaminiert (Kosmetik, Haare färben), der wird das Rentenalter nicht erleben. Das Immunsystem vergißt nichts ! Das Schicksal schlägt nur mit einer Verzögerung von ca. zwei Jahrzehnten zu.

 

Stolz auf nationale Leistungen und eigene Kultur
Ziel → Nationalstolz als Ausdruck des Zusammenhalts

Wir brauchen den Begriff der Nation und wir brauchen auch den Nationalstolz. Nationalstolz auf ein gemeinsames Land, über alle Ethnien, Religionen und Bildungsschichten hinweg. Alle, die am Fortschritt, an der Verschönerung und der Sicherung des gemeinsamen Landes mitarbeiten, sollten auch auf ihre Leistungen stolz sein dürfen. Der Begriff „Wir, die Deutsche Nation“ schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl.
Parallelgesellschaften darf es in einer Nation nicht geben !
Alle „modern denkenden“ Menschen, welche ein Nationalgefühl für diskriminierend halten, verkennen, dass der Stolz auf eine Nation zur Triebfeder für Leistung und Verteidigung eines Landes werden kann. Gäbe es keine Nation, kein „Wir-Gefühl“, dann gäbe es auch keine Menschen, die sich für die Gemeinschaft einsetzten, sondern es gäbe reine Anarchie. Das Gegenteil von Nationalstolz bedeutet pure Langeweile !
Warum funktionieren denn Fußballländerspiele? Weil jeder auf seine Mannschaft stolz sein will, mit der er sich identifiziert, und zwar unabhängig davon, welche Hautfarbe die Spieler des eigenen Landes haben.

 

Integration als Wille des Dazugehörens
Ziel → „Einer für alle, alle für Einen“

Die Integration fremder Menschen in eine vorhandene Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn die „neuen“ zu dieser Gesellschaft dazugehören wollen. Dazugehören, weil die Zuwanderer so sein und so leben wollen wie die alteingesessene (= autochthone) Gesellschaft.
Menschen, die in unser Land einreisen und unsere Kultur umkrempeln, uns als Ungläubige bezeichnen, wollen, werden sich nie integrieren und somit immer eine latente Gefahr für die bestehende Gesellschaft darstellen. Aus Unzufriedenheit wird (religiöser) Fanatismus und schließlich Hass auf den Staat und seine Bewohner.

Als nicht integrierbar kann angesehen werden.

  • wer nach drei Jahren die deutsche Sprache nicht spricht

    und keine deutschen Diktate schreiben kann

  • wer in drei Jahren mehrfach straffällig geworden ist

  • wer schwere Straftaten ab Körperverletzung begeht

  • wer die eigene Religion über den Staat stellt

Nicht integrierwillige, kriminelle ausländische Personen (ohne deutschen Pass) müssen sofort und gnadenlos in ihre Heimatländer abgeschoben werden und zwar unabhängig von der Genfer Flüchtlingskonvention und den (zuweilen abstrusen) Vorstellungen des Europäischen Gerichtshofs.

Definition der „Nation“

Das Wort Nation muß umgedeutet werden. Während heute gemeinsame Merkmale wie Sprache, Tradition, Sitten, Bräuche oder Abstammung als Grundlage einer Nation gelten, sollte die Nation der Zukunft der Zusammenschluß von Menschen sein, welche unter demselben Grundgesetz leben wollen und welche dieselbe Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft haben.
Eine Nation gibt sich in ihrem Grundgesetz die Regeln und Gesetze für das Zusammenleben. Daneben muß eine Nation aber auch eine Vision für ihre Zukunft haben und beschreiben, wie die Vision verwirklicht werden kann. Wie wollen wir in Zukunft leben ?
Wollen wir mehr oder weniger arbeiten ? Wollen wir mehr oder weniger konsumieren? Wollen wir ein intakte Natur oder Betonlandschaften?
Hat die Nation den Staat gebildet, so dürfen alleine die Mitglieder des Staates entscheiden, wer in Zukunft in ihrem Staat leben darf und wer nicht.
Nur auf diese Weise kann eine Welt mit vielen? alternativen Staatsformen entstehen und jeder Mensch hat de freie Wahl, in welchem System er leben will.
Diese Staaten werden in einen Wetterwerb um die beste Staatsform eintreten.
Heute gibt es kaum Alternativen, weil nahezu auf der ganzen Welt nur drei politische Systeme herrschen. Demokratie, Monarchie oder Diktatur. Aber überall nimmt die Wirtschaft die erste Stelle ein. Nicht jeder, der hier geboren wird, gehört zur Nation, sonder jeder, der zu dieser Nation gehören und seinen Beitrag zum Erfolg der Nation, des Staates, leisten will, soll sich Staatsbürger nennen dürfen.

Das zeichnet eine Nation aus:

  • gemeinsames Grundgesetz
  • gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Sprache
  • gemeinsame Vision, gemeinsame Anstrengungen
  • Gleichberechtigung aller Ethnien und Hautfarben
  • Religionsfreiheit (aber: keine politische Religion)
  • Heimatgefühl durch Zugehörigkeit (zum Staat bzw. zur Nation)
  • „Alle für einen, einer für alle“.

 

Zur Klarstellung:

Völker im Sinne der früheren Definition (Wikipedia) „einer durch dieselbe Geschichte, Sprache und Kultur verbundenen Gemeinschaft von Menschen, die in einem politischen System zusammenleben, gibt es in westlichen Ländern nicht erst seit der Globalisierung keine mehr.
Völker, besser Volksstämme, gibt es allenfalls noch in den schlecht erreichbaren Regionen der Welt.
Deshalb kann das Wort „völkisch“ im Zusammenhang mit deutscher Kultur keine Anwendung mehr finden. Wer sind denn die Deutschen heute?
Die Polen aus dem Ruhrgebiet, angeworben für den Bergbau am Ende des 18. Jahrhnderts ? Die voll intergrierten Gastarbeiter aus Italien, Spanien etc. ? Oder die Russlanddeutschen ? Die Juden, die seit Jahrhunderten in Deutschland leben und arbeiten ?
Deutschland ist Vielfalt und soll es auch bleiben. Einzige Voraussetzungen: alle „deutschen“ Bürger bekennen sich zum Grundgesetz, sprechen die gleiche Sprache, sind friedlich, wollen sich zum Nutzen Deutschlands einbringen und dazugehören.

   

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