1. Vereinfachung des Steuersystems

  2. Einheitliche Einkommen- und Lohnsteuer ohne Progression

  3. Hohe Mehrwert- und Konsumsteuern

  4. Einkommensteuern für Unternehmer nach Zahl der Beschäftgten

  5. Hohe Erbschaftssteuer mit großen Freibeträgen

  6. Bedingungsloses Grundeinkommen

  7. Addition des Arbeitseinkommens zum Grundeinkommen

  8. Abschaffung aller sonstigen Sozialleistungen

  9. Grundeinkommen nur an alle Staatsbürger mit Pass

  10. Argumente für das Bedingungsloses Grundeinkommen

 

 

 

Vereinfachung des Steuersystems mit alleiniger Beibehaltung von Einkommen- und Lohnsteuer, Mehrwert- und Erbschaftssteu
Ziel → gerechtes und einfaches Steuersystem ohne Schlupflöcher

Bei richtiger Berechnung würde die Erhebung einer einheitlichen Lohnsteuer und Einkommensteuer ausreichen, um alle Ausgaben des Staates und der Bundesländer zu finanzieren. Dazu müssten sämtliche Ausnahmen (Abschreibungen etc.) und Privilegien (Lohnzuschläge etc.) gestrichen werden.
Da jeder Bürger durch das bedingungslose Grundeinkommen (s.u.) bereits ein steuerfreies Einkommen hätte, darf der Lohn- und Einkommen-steuersatz bei 30% (oder 35%, je nach Bedarf) liegen, da ja nur die Mehrarbeit versteuert werden müßte. So würden sich untere Einkommen besser stellen als große Einkommen (30% on 10.000 Euro sind 3.000 Euro, 30% von 100.000 Euro sind aber schon 30.000 Euro). Statt Gewerbesteuer müßte der Bund den Ländern und Gemeinden je nach Bevölkerungszahl eine bestimmte Summe zur Verfügung stellen.
Unternehmenssteuern bräuchte es auch nicht, da die Aktionäre, die an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt sind, ebenfalls den allgeimenen Einkommensteuersatz bezahlen müßten.
Alles Geld, was ein Unternehmen verdient, würde im Kreislauf bleiben. Arbeiter, Angestellte und Manager zahlen Lohnsteuer. Das Geld für Investitionen wird vom Gewinn abgezogen. Der Rest des Gewinns wird an die Aktionäre ausgeschüttet, die davon Einkommensteuer bezahlen.
Ein einheitlicher Steuersatz läßt sich bei Bedarf (auch bei Überschüssen) sehr leicht exakt anpassen (nach oben und nach unten), da sich die Mehr/Mindereinnahmen bei einer Anpassung leicht berechnen ließen.

 

Einheitliche Einkommen- und Lohnsteuer
Ziel → einheitliche Lohn- u. Einkommensteuer ohne Progression

Eine Einkommensteuer von nur 30% (oder 35%) auch für Topverdiener sieht auf den ersten Blick vielleicht ungerecht aus. Wenn man aber bedenkt, welche Steuertricks und Steuer-Schlupflöcher es für diese Personengruppe gibt, wird ein einheitlicher Steuersatz ohne Ausnahmeregelungen eher Geld in die Staatskasse spülen als ein 45%iger Spitzensteuersatz, der nur selten und für manche gar nie angewendet wird.

 

Hohe Mehrwert- und Konsumsteuern
Ziel → Einschränkung von sinnlosem Konsum und Schutz der Umwelt

„Wer viel Ressourcen verbraucht, der bezahlt hohe Preise“

Ein Mehrtwertsteuersatz von 50% auf Luxusgüter (z.B. auf Elektronik, Wohnungseinrichtung, Kleidung, PKW etc), d.h. auf alle Güter, die nicht zwingend für das alltägliche Leben gebraucht werden, würde den Konsum wieder in vernünftige Bahnen lenken. Grundnahrungsmittel sollten von der Mehrwertsteuer gänzlich befreit sein. Güter des täglichen Bedarfs (Reinigungsmittel, normale Kleidung, Lernmittel, etc.) können mit einer ermäßigten Mehrwertsteuer, z.B. mit 20% belegt werden. Für die Umwelt schädliche bzw. gefährliche Güter (z.B. Kosmetika wie Haarfärbemttel etc.) und die damit vebundenen Dienstleistungen sollten bis zu ihrem Ersatz wie Luxusgüter besteuert werden.

Einkommensteuern für Unternehmer nach Zahl der Beschäftgten
Ziel → Schaffung von fair bezahlten Arbeitsplätzen

Unternehmer, die Arbeitsplätze schaffen, dienen dem Staat, weil der Staat dadurch Lohnsteuer-Einahmen erhält. Je mehr Beschäftigte eine Firma hat, desto geringer soll die Einkommensteuer des Firmeneigentümers sein. Da mit dem bedingungslosen Grundeinkommen (s.u.) kaum unterbezahlte Jobs (oder Leiharbeit) angeboten würden (keiner würde solch eine Arbeit annehmen), käme diese Regelung auch allen Beschäftigten zu gute.Die Zahl der Unternehmensgründungen würde ebenfalls steigen. Ein Modell könnte beispielsweise vorsehen, dass jeder Mitarbeiter die Einommensteuer des Chefs um 0,5% Punkt ermäßigen würde. So würden, mit der Aussicht auf ein steuerbegünstigtes Einkommen, viele neue mittelständische Unternehmen gegründet werden.
Es gäbe so gut wie keine Arbeits-suchenden !

 

Hohe Erbschaftssteuer mit großen Freibeträgen
Ziel → Auflösung einflussreicher Erbdynastien (Geld ¹ Macht)

Jeder darf in seinem Leben so viel Vermögen anhäufen und so reich werden wie er kann. Ja, der Staat sollte ihn dabei mit aller Kraft unterstützen.
Aber: Keiner soll von Geburt an reich und privilegiert sein oder Macht über andere ausüben dürfen, nur weil er viel Geld oder die Firma von Papa geerbt hat !
Das Ziel soll heißen: „Jeder ist selbst seines Glückes Schmied“.
Die Einführung einer Obergrenze für Erbschaften (= hohe Erbschafts-steuer mit hohen Freibeträgen) hätte neben den Steuer-Mehreinnahmen mehr soziale Gerechtigkeit, bessere Chancen von echten Leistungsträgern und eine freiwillige Erhöhung der Leistungsbereitschaft auch des Nachwuchses der gehobenen Bevölkerungsschichten zur Folge. Statt der Bildung von erblichen Geld“eliten“ und reichen Wirtschaftskasten würden die „Karten“ nach jeder Generation neu gemischt. Dies wäre auch Ansporn für junge unverbrauchte, aber bisher chancenlose, Talente. Jeder kann nun, bei Eignung, den Weg an die Spitze eines Unternehmens finden. Die Verkrustungen und Vetternwirtschaft in den oberen Rängen der Wirtschaft würden sehr schnell aufgelöst und neue kompetente und ehrgeizige Manager würden die Unternehmen führen.
Junge (Geld)Aristokratie-Trottel mit Crash-Studium und bezahlter Promotion an irgendwelchen dubiosen oder internationalen „renommierten“ - weil exklusiven - Akademien wären zu Recht nicht mehr gefragt.
Die Einführung einer Obergrenze auf Erbschaften (Schenkungen über einem bestimmten Betrag würden verboten bzw. zu 100% versteuert)
soll auch für Immobilien gelten. So sollten nur selbstgenutzte Wohnungen und Häuser von der Erbschaftsteuer befreit werden. Vermietete Wohnblocks und Zweitwohnungen (auch im Ausland) würden komplett an den Staat (zurück)fallen. Um zu verhindern, dass Personen noch kurz vor ihrem Tod die Immobilien veräußern und das Geld ins Ausland schaffen, muß der Verkauf von Zweit-Immobilien (auch im Ausland) im Inland mit 50% Mehrwertsteuer versteuert werden. Diese Maßnahmen würden die Immobilien(Spekulations)blasen sprengen und Immobilien wieder für alle erschwinglich machen.

Hier eine Zahl, die bestätigt, dass in Deutschland genug Geld im System ist.
Dass es allen gut gehen könnte, wenn die Reichen von ihrem Reichtum abgeben würden (d.h. mehr Steuern bezahlen würden):

Bei einem durchschnittlicher Brutto-Jahresarbeitslohn von € 32.643 und 43 Mio Erwerbstätigen (2014) beträgt das

Gesamteinkommen = 1.403.649.000 (1,4 Billionen)

Nicht eingerechnet sind die Erträge der Selbständigen und die riesigen Gewinne aus Finanztransaktionen (Aktien etc.) !

 

Bedingungsloses Grundeinkommen
Ziel → Arbeiten ohne Druck und Angst

Viele Arbeiter und Angestellten arbeiten unter einem hohen psychischen Druck. Die Arbeitslast wird ständig erhöht, bei oft verlangter ständiger Erreichbarkeit. Eine Kündigung durch den Arbeitnehmer erfolgt aus Angst vor Arbeitslosigkeit selten. Umgekehrt kann ein Unternehmer einem Arbeiter/Angestellten wegen der bislang hohen Hürden im Kündigungs-schutz* nicht leicht kündigen.
Dies führt auf beiden Seiten zu Spannungen, Frustration und oft zu verminderter Leistungsbereitschaft („Dienst nach Vorschrift“) auf Seiten der Mitarbeiter. Nicht selten sind psychosomatische Erkrankungen die Folge. Würde ein Arbeiter/Angestellter und seine Familie bei einer Kündigung durch ein bedingungsloses Grundeinkommen sozial abgefedert, z.B. bis er eine neue Stelle gefunden hat, dann würde die Arbeitsleistung stets freiwillig und ohne Frustration erbracht werden.
Ein leichter und angstfreier Wechsel des Arbeitsplatzes bringt sowohl für die Arbeitnehmer als auch für ihre Chefs viele Vorteile. Es werden sich letztendlich immer die Personen finden, die „miteinander können“. Das Betriebsklima wird sich verbessern. Andernfalls sucht man sich eben einen neuen Chef. Alles ohne Streß.

 * der Kündigungsschutz wird abgeschafft.

Es folgt eine Berechnung, wie das bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden kann. Nicht eingerechnet sind die Einsparungen beim staatlichen Personal (unnötige Ämter) und die Mehreinnahmen bei der Lohn- (mehr Arbeiter und Angestellte) und Einkommensteuer (mehr Selbständige und Besteuerung von Finanztransktionen).


Kosten eines bedingungslosen Grundeinkommens

70.351 Mio. Erwachsene über 14 Jahre á  

  €   800 / Monat = 675,369 Milliarden/a

10.941 Mio Kinder unter 14 Jahren á  

  €   400 / Monat =   52,516 Milliarden/a
  € 727,885 Milliarden / Jahr
   

Bevölkerung (Stat. Bundesamt, Zensus 30.03.2015)   81,292.000 Mio Einwohner

Kinder unter 14 Jahren 

10.941.201 á € 400 €   52,516 Milliarden

Erwachsene ab 14 Jahre       

70.350.799 á € 800 € 675,369 Milliarden

                                

Einnahmen (Zukunft)

Mehrwertsteuer (2014) 19% (pro 1% = 10,696 Milliarden)    €        203,230 Milliarden
   + Mehrwertsteuer +21% (= 40% Gesamt, neu)    €        224,622 Milliarden neu
Lohnsteuer (2014)      €        168,000 Milliarden
Einkommensteuer (2014)     €          45,600 Milliarden
Erbschaftssteuer (2014 = 5,45) neu      €          54,400 Milliarden neu
=    €        695,852 Milliarden
   
vererbtes Vermögen (20141) = 108,8 Milliarden        868 373 Gestorbene (2014*
 

Statistisches Bundesamt

Ausgaben (Zukunft)

Bundeshaushalt (2014 )         

   €     - 296,500 Milliarden

Bedingungsloses Grundeinkommen (s.o.)   

   €     - 727,885 Milliarden

im Bundes- und in Landeshaushalten gespart:  

    Sozialausgaben des Bundes (2014)

   €       121,980 Milliarden

    Rentenzahlungen der RV (2014)       

   €       129,000 Milliarden

    Sozialausgaben der Kommunen (2014)  

   €         78,000 Milliarden

   =    

   €    - 695,432 Milliarden

    

Im Jahre 2014 betrug das monatliche durchschnittliche Nettoeinkommen privater Haushalte in der BRD 1.354 Euro. Davon mussten die Bürger ihren gesamten Lebensunterhalt bestreiten wie zum Beispiel die Wohnung samt Energie- und Nebenkosten, Zwangsgebühren wie die GEZ-Abgabe, Lebensmittel, Kleider und private Altersvorsorge. Rentner mussten 2014 in der BRD im Schnitt mit € 872 auskommen.

 

Fazit: Bedingungsloses Grundeinkommen

Alleine durch die Erhöhung der MwSt. von 19 auf 40% (keine MwSt. auf Grundnahrungsmittel), die Erhöhung der Erbschaftssteuer auf große Vermögen und die Ersparnisse bei Renten und Pensionen könnte das Bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden!

 

7. Oktober 2015, 16:02 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa

Das vererbte und geschenkte Vermögen in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf ein Volumen von mehr als 100 Milliarden Euro gestiegen. Die 2014 übertragenen Vermögenswerte belaufen sich auf einen Gesamtwert von 108,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Statistikbehörde errechnete damit einen Anstieg um 54,6 Prozent verglichen mit 2013.

Studie 2011 Deutsches Institut für Altersvorsorge (DIA)

Die großen Summen gehen an einige Wenige: Lediglich in 0,2 Prozent der Fälle wird die Erbschaft laut der Studie mehr als 250.000 Euro umfassen. Dass der Durchschnittswert eines Nachlasses auf 305.000 Euro taxiert wird, liegt an den wenigen, sehr großen Erbschaften. Sie treiben den Durchschnittswert nach oben.

In 28 Prozent der Erbfälle geht es laut der Studie um weniger als 25.000 Euro, immerhin ein Drittel der Erbschaften umfasst aber 150.000 bis 250.000 Euro. Zugleich wird jeder Elfte leer ausgehen, weil in neun Prozent der Fälle gar kein Vermögen vererbt wird.

 

tagesschau 30.01.2015

„Einkommensabhängige Steuerarten dominieren das gute Gesamtergebnis. Das Lohnsteueraufkommen stieg um gut sechs Prozent auf fast 168 Milliarden Euro. Die veranlagte Einkommensteuer lag bei 45,6 Milliarden Euro - fast acht Prozent mehr als 2013. Das lässt auf eine weiter gute Ertragslage von Selbständigen, Einzelunternehmern und Personengesellschaften schließen. Die Einnahmen aus der von großen Unternehmen zu zahlenden Körperschaftsteuer kletterten 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent auf rund 20 Milliarden Euro“. „Die Bundesländer profitieren durch Steuereinnahmen bei Immobilienkäufen.

Die Umsatzsteuer stieg um 3,2 Prozent auf gut 203 Milliarden Euro. Die Zuwächse bei Lohn-, Einkommen- und Körperschaftsteuer führten trotz eines starken Rückgangs bei der Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge (minus 9,8 Prozent) auch beim "Soli"-Zuschlag zu einem höheren Plus als erwartet: Die Einnahmen daraus stiegen um 4,6 Prozent auf gut 15 Milliarden Euro. Sie stehen allein dem Bund zu.“

 

 

 Arbeitseinkommen wird zum Grundeinkommen addiert
Ziel → Anreiz zur freiwilligen Leistungserbringung

Das bedingungslose Grundeinkommen macht nur dann Sinn, wenn ein zusätzliches Arbeitseinkommen (sowohl bei Angestellten als auch bei Selbständigen) immer zum Grundeinkommen addiert wird (also ohne Abzüge vom Grundeinkommen). So können alle auch für ihr Alter vorsorgen.

Durch die Addition eines Einkommens auf das bedingungslose Grund-einkommen wären die Menschen wieder in der Lage Rücklagen für das Alter selbst zu bilden oder Imobilien zu kaufen.

 

Abschaffung aller sonstigen Sozialleistungen
Ziel → Reduzierung der Verwaltung (Personal und Kosten)

Durch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens können alle weiteren Sozialleistungen (Arbeitslosengeld, Hartz4, Kindergeld, Rente, Pensionen) abgeschafft werden. Dies bedeutet auch die Auflösung aller Behörden (den Arbeitsämtern, der Bundesversicherungsanstalt, etc..) und die Freisetzung vieler Mitarbeiter, die so dem Arbeitsmarkt (freiwillig) zur Verfügung stünden (und die Lohnsteuereinnahmen erhöhen!) Nach den neuen Gegebenheiten (Grundeinkommen ersetzt alle anderen Sozialleistungen) wird die Arbeit jener Behördenmitarbeiter nutzlos.

 

Grundeinkommen nur an alle Staatsbürger mit Pass
Ziel → Verhinderung der Zuwanderung wegen finanzieller Anreize

Die Auszahlung des bedingungslosen Grundeinkommens kann durch das Finanzamt oder durch Banken an die berechtigen Bürger, also alle Staatsbürger mit Pass erfolgen. Die Legitimation kann z.B. mit dem Fingerabdruck, biometrischen Daten oder einem internen Chip erfolgen.

 

 Argumente für das Bedingungslose Grundeinkommen

Eine vierköpfige Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern unter 14 Jahren erhielte € 2.400 netto und beide Eltern könnten (wenn sie wollten ;-) ) beliebig dazuverdienen und für ihr Alter vorsorgen.
Auf den ersten Augenschein wären Rentner und Pensionäre mit hohen Renten/Pensionen und deren Witwen (die Durchschnittsrente 2014 liegt bei ca. € 750) schlechter gestellt. Aber auch diese Personengruppe würde schon während ihres Berufslebens vom bedingungslosen Grundein-kommen profitieren, da ja alle Beamte selbst und deren Ehegatten und Kinder ebenfalls dieses Grundeinkommen beziehen würden (auf die Beamtenvergütung obendrauf !). Nicht berufstätige Ehegatten von Rentnern würden ebenfalls das Grundeinkommen beziehen und so das gemeinsame Einkommen bereits zu Lebzeiten erhöhen.
Ein Argument der Gegner des bedingngslosen Grundeinkommens: Es wird ja dann keiner mehr arbeiten wollen.
Ich behaupte: Im Gegenteil ! Die Menschen werden dann aber gerne und ohne Druck arbeiten und nur in Berufen, die ihnen Freude machen.
Für den Fall, dass doch - was sehr unwahrscheinlich ist - große Anteile der Bevölkerung dann nicht mehr abeiten wollten, kann man das Grundeinkommen schnell an das Bruttosozialprodukt - nach unten oder oben - anpassen. Wenn also keiner mehr arbeiten würde, dann würden alle weniger Grundeinkommen erhalten! Einzige Alternativen: Gemeinsam reich oder gemeinsam arm ?!
Noch ein Argument für das bedingungslose Grundeinkommen: (vielleicht das Wichtigste):
Ökonomen behaupten stets, wie wertvoll der Besitz eines Arbeitsplatzes sei. Umgekehrt muß dann aber derjenige, welcher freiwillig auf seinen Arbeitsplatz verzichtet, dafür entschädigt werden - mit dem bedingungslosen Grundeinkommen.

   

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