1. Erneuerbaren Energie als Quelle für Strom, Kraftstoff und Wärme

  2. Dezentrale Energieerzeugung (Solar, Wind, Biomasse etc.)

  3. Energieversorgung der Industrie mit Wasserstoff/Erdgas

  4. Verstaatlichung der Energie-Netze (Strom, Gas)

  5. Verstaatlichung aller Kommunikations-Netze

 

Vorwort

Der Ersatz konventioneller Kohlekraftwerke ist derzeit politisch nicht gewünscht, um den großen Energiekonzernen nicht zu schaden. Der Betrieb von Windparks auf hoher See dient alleine dem Monopolerhalt eben dieser Konzerne. Keiner braucht diese Windparks auf See mit ihren störungsanfälligen Unterwasser-Stromleitungen. Diesselbe Effizienz haben auch Windenergieanlagen auf dem Land, nur müßten die etwa 40 Meter höher gebaut werden. Die großen Überlandstromtrassen braucht auch niemand, weil man den Strom auch überall vorort erzeugen kann. Die hohen Strommasten sollen von der Bevölkerung akzeptiert werden, gegen hohen Windturbinen aber hat man Vorbehalte?

 

Erneuerbaren Energie als Quelle für Strom, Kraftstoff und Wärme
Ziel → kostenlose Energie (Strom und Wärme) für alle !

Die erneuerbaren Energien tragen schon jetzt (2015) zu 30 % der deutschen Stromerzeugung bei. Addiert man hierzu die Energie, die zwar erzeugt werden könnte, aber wegen der Überlastung der Netze nicht weitergeleitet werden kann, käme man bereits heute auf 50% der Gesamtstromerzeugung durch erneuerbare Energien. Das bedeutet, dass alleine durch die Ersetzung bestehender älterer Photovoltaik-Anlagen durch effektivere Solarzellen (Wirkungsgrad 25% statt 13%) und der vorhandenen Windenergieanlagen durch größere (v.a. höhere) 100% des Stromerzeugung erfolgen könnte. Wenn der Stromüberschuß lokal in Wasserstoff (Wasserstofftanks am Fuß einer Windkraftanlage) oder im großen Stil in Erdgas („Energy-to-Gas“-Anlagen) umgewandelt würde, könnten auch noch unsere Fahrzeuge (v.a. LKW) mit Erdgas/Wasserstoff fahren und/oder unsere Haushalte mit Erdgas/Wassertoff beheizt werden.
Die Einführung von Zweitnummernschildern für kleine E-Autos (z.B. Elektro-Smart, Elektro-Twingo etc.) für den Nahverkehr würde den Kraftstoffverbrauch erheblich reduzieren (die meisten Fahrten erfolgen im Nahbereich) und dazu noch unsere Automobilindustrie fördern. Für diese kleinen Elektrofahrzeuge genügten auch kleine Batterien. Die Größe und somit das Gewicht der Batterien könnte individuell bestimmt werden. Außerdem könnten diese Batterien mit Nachtstrom z.B. von Windenergieanlagen geladen werden (Autobatterien als Energiespeicher).
In der Nacht könnte überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien auch für die Wärmegewinnung durch Kopplung mit Wärmepumpen zur Wohnraumheizung genutzt werden (günstige Luft/Wasser-Wärmepumpen mit einem Mindest-Wirkungsgrad von 1:3).
Dies wäre ein effektiver Beitrag zur Reduzierung der Klimaerwärmung.

 

Dezentrale Energieerzeugung (Solar, Wind, Biomasse etc.)
Ziel 1 → Energie-Autarkie der Kommunen und Haushalte
Ziel 2 → Reduktion der Überlandleitungen und Strommasten

Jeder Stadt, jede Gemeinde, soll eigene Windkraftanlagen betreiben und die Installation von Solaranlagen und Wärmepumpen im Ortsbereich fördern. Städte müssten ihre Energie zum Teil vom Umland beziehen (und dafür bezahlen). Dies würde das Umland der Städte wieder attraktiver machen und den wahnwitzigen „Run“ vor allem junger Menschen in die Städte stoppen (und somit auch die Mieten in den Städten reduzieren). Auch die lokalen Stromleitungen sollen von den Kommunen betrieben und unterhalten werden. Die überregionalen Stromleitungen sollen vom Bund gebaut und betrieben werden, was durch die erneute Verstaatlichung der Stromnetze erfolgen muß. Auf diese Weise würden die Strompreise drastisch sinken. Überschüssiger Strom kann von den Gemeinden und Kommunen am Strommarkt frei verkauft oder in Wasserstoff/Erdgas umgewandelt werden.

 

Energieversorgung der Industrie mit Wasserstoff/Erdgas
Ziel → Energieeinsparung (Geräte, Wohnraum)

(Energieintensive) Industrien, Mittelstand und auch die Bahn werden ihre Energie in Form von Wasserstoff oder Erdgas (aus Strom) erhalten oder sie erzeugen ihren Strom mit Kraftwärmekopplung vorort.

 

Verstaatlichung der Energie-Netze (Strom, Erdgas)
Ziel → Reduktion der Energiepreise

Es ist schlicht nicht einzusehen, dass an der Strombörse in Leipzig die Kilowattstunde mit 6 Cent gehandelt wird, der Verbraucher aber 28 Cent berappen muß. Wer verdient an der Differenz ? Die Grafik zeigt, dass ca. 48% des Strompreises auf die erhobenen Steuern entfallen. Die Netzentgelte kosten ca. 24 % und die eigentliche Stromerzeugung macht lediglich 21% des Strompreises aus.

 

Quelle http://1-stromvergleich.com/#strom-report

Würde man also den Strom mit 40% Mehrwertsteuer belasten, dafür alle anderen Steuern und die Netztentgelte abschaffen (die Netze gehören ja dem Staat), dann würde sich der Strompreis dennoch um 30% verringern. Auf selbsterzeugten und selbstgenutzten Strom darf keine Mehrwertsteuer erhoben werden. Der eingespeiste Strom muß dem privaten Erzeuger mit dem genutzten Fremdstrom 1:1 verrechnet werden.
Würde man den Strompreis auf dem heutigen Stand (im Durchschnitt 28 Cent /KWh) belassen, könnte man den privaten Erzeugern sogar 15 Cent/KWh vergüten (statt wie gegenwärtig 11-13,5 Cent/KWh). Dies würde private Investitionen in erneuerbaren Energien beflügeln.

 

Verstaatlichung und Ausbau der Kommunikations-Netze
Ziel → kostenlose Telekommunikation (Telefon, Internet) für alle

Der Ausbau von Kommunikations- und Datennetzen erfolgt zum Teil redundant. Das heißt, es werden zuviele Leitungen und Funk-Antennen gebaut. Jeder Anbieter hat seine eigenen Funkmasten und Leitungen. Dies ist nicht nur unwirtschaftlich sondern auch ungesund für unsere Bevölkerung. Die erhebliche Belastung durch Elektrosmog wird unsere smartphone-süchtige Jugend in maximal 20 Jahren in Form von Hirntumoren, Leukämien, Hodentumoren etc. und Hirnschädigungen (u.a. Demenz) dezimieren (meine Vorhersage). Deshalb muß in Zukunft die Präferenz auf der Verlegung von (Glasfaser) Leitungen überland und auch im Hause (LAN statt WLAN) liegen. Der Funkverkehr in Fahrzeugen muß zwingend über Aussenantennen erfolgen. Dadurch kann die Stärke der Funksignale reduziert werden. Die Errichtung von Sendemasten innerhalb von Ortschaften muß stärker reglementiert werden. Eine Verringerung der Dichte von Sendemasten kann über lokale Hotspots (Anschluß an Kabelnetze) z.B. in Kaufhäusern, Restaurants, Bushaltestellen etc. bewirkt werden. Um das Ganze durchzusetzen muß der Einfluss der Industrie beschnitten werden, indem die Netze (nicht die Internet-Provider) verstaatlicht werden. Der Kommunikationsindustrie geht es ausschließlich um Profit und deshalb auch um die Erzeugung von Bedarf, der eigentlich nicht existiert. Warum müssen alle die Sportschau (nur als Beispiel) live auf ihrem Handy oder Tablet sehen können und dadurch eine zeitweilige Überlastung der Netze verursachen ? Live-Berichterstattung von Sport-Events, und Daten-Übertragungen aus Mediatheken etc. ließe sich wesentlich besser mit Satellitentechnik (noch dazu mit besserer Qualität) erreichen. Terrestrische Datenleitung sind dafür zu schade.

   

Wer ist online ?

Aktuell sind 6 Gäste und keine Mitglieder online

   
© copyright 2016 Dr. Benno Raddatz