1. Chancengleichheit in Bildung und Karriere

  2. Freie Berufswahl, freie Wahl des Studiums

  3. Einjährige(s) Eignungs-Studium/Ausbildung auf Probe

  4. Kostenlose (Aus)Bildung in Schulen und Universitäten

  5. Freies Online-Studium und freie Online-Akademien

  6. Eliteschulen und Eliteuniversitäten

  7. Freiwillige Freizeitangebote an Schulen und in den Vereinen
  8. Entkommerzialisierung von Museen und Theatern

  9. Digitalisierung der Kunstwerke und Kunstschätze

  10. zeitliche Beschränkung des Urheberrechts

  11. Beschneidung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

  12. Parteien-Spartenkanäle

 

Das Beste, was wir unseren Kindern geben können, ist neben Liebe, eine solide Bildung und Ausbildung.

Meine Thesen: „Bildung rechnet sich immer, egal was sie kostet“. “Länder mit niedriger Bildung neigen zur Despotie und Vetternwirtschaft“.

 

Chancengleichheit in Bildung und Karriere
Ziel → Karriere durch Fähigkeiten und nicht durch Vitamin-B

Heute sind Position und Ansehen eines Angestellten/Arbeiters häufig nicht kongruent mit dessen Leistungen. Bei der Karriere spielen Ellenbogen und Vitamin-B (= Beziehungen) leider oft keine unwesentliche Rolle. Dies schadet der Wirtschaft und unserem Land, weil so auch unfähige Angestellte und Manager wichtige und große Firmen lenken dürfen.
Wenn jeder sein persönliches Wohlergehen oder seinen Mißerfolg direkt mit seiner selbst erbrachten Leistung oder seiner Arbeit in Zusammenhang bringen könnte, würden Neid und Mißgunst schon im Kindesalter verhindert. Eigene Fehlleistung → Mißerfolg, eigene Glanztat → Erfolg !

 

Freie Berufswahl, freie Wahl des Studiums
Ziel → Ausbildung nach Begabung und Wille für alle

Freie Wahl der Schule. Jeder Schüler darf sich die Art der Schule, die er besuchen will (nicht zwangsweise den Ort der Schule) selbst aussuchen. Jeder Abschluß einer Schule (Hauptschule, Realschule oder Gymnasium) berechtigt zur Zulassung zum Probe-Studium. Der Erlaubnis zum Studium wird also nicht mit dem „guten“ Zeugnis erreicht. „Schlechte“ Schüler müssen nicht unbedingt schlechte Wissenschaftler oder Ärzte werden. Jeder darf ein Studium seiner Wahl aufnehmen. Wer sein Lieblingsfach studieren darf, der wird beim Studium einen größeren Ehrgeiz an den Tag legen als bei einem „Verlegenheitsstudium“.

 

Einjährige(s) Eignungs-Studium/Ausbildung auf Probe
Ziel → Abschaffung des Numerus clausus und aller Zugangsbeschränkungen

Die Studierenden werden in einer einjährigen „Probezeit“ mit den wichtigsten Lerninhalten (Theorie und Praxis) des Studiengangs konfrontiert. Schon während der „Probestudienzeit“ erfolgen Prüfungen. Am Ende des ersten Jahres werden die Fähigsten und Geeignetsten Studenten eines jeden Studiengangs mittels einer zentralen Prüfung (in Theorie und Praxus) herausgefiltert. Die Eignungs-Prüfungen erfolgen stets anonym und bei mündlichen Prüfungen dürfen die Prüfer weder Namen noch Identitäten der Prüflinge kennen. Alle Prüfungen dürfen einmal wiederholt werden.
Nur die jeweils Besten werden zum Weiterstudium zugelassen. Der Prozentsatz aller Fachstudenten, die zum Weiterstudieren zugelassen werden, richtet sich nach dem jeweiligen Bedarf an Fachkräften.

 

Kostenlose (Aus)Bildung in (Berufs)Schulen und Universitäten
Ziel → Abschaffung von Studiengebühren (Chancengleichheit ohne Gleichmacherei)

Nicht nur in Deutschland hängen Bildung und Ausbildung der Kinder zunehmend vom Geldbeutel oder Einfluss der Eltern ab. Kinder wohlhabender oder (ein)gebildeter Eltern haben nicht nur einen materiellen Vorsprung, sondern auch einen psychischen Vorsprung - in Form eines größeren Selbstbewußtseins - vor Kindern aus ärmeren oder weniger gebildeten Bevölkerungsgruppen. Deshalb ist die Abschaffung von Studiengebühren zwingend. Das bedingungslose Grundeinkommen (bei Schülern ab dem 14. Lebensjahr in voller Höhe) garantiert den Lebensunterhalt der Schüler und Studierenden ohne elterliche Unterstützung oder Bafög.

 

Freies Online-Studium und Online-Akademien
Ziel → jeder darf an jeder Hochschule Vorlesungen „besuchen“

Warum sollten Nichtstudierende oder Studierende einer anderen Hoch-schule keinen freien Zugang zu allen angebotenen Online-Vorlesungen haben? Der freie Internetzugang für alle zu staatlichen Online-Akademien, Online-Vorlesungen und allen Internet-Bildungsangeboten wird das Bildungsniveau der gesamten Bevölkerung anheben. Eine Einschränkung dieser (Fort)Bilungsmöglichkeiten kann nur im Sinne irgendwelcher Eliten sein.
Rein theoretische Fächer (z.B. Geisteswissenschaften) können parallel zu regulären Hochschulen in Online-Akademien studiert werden. Prüfungen können natürlich zwingend nur bei physischer Anwesenheit abgelegt werden. Auch hier dienen Zwischenprüfungen zur Auswahl der Fähigsten und verhindern das „sinnlose“ Weiterstudieren ungeeigneter Kandidaten.

 

Eliteschulen und Eliteuniversitäten
Ziel → Spitzenposition Deutschlands in Lehre und Forschung

Für die jeweils Besten einer Schule oder eines Studiengangs werden Eliteschulen bzw. Eliteuniversitäten eingerichtet. Der Zugang zu den Eliteschulen bzw. Universitäten wird, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, durch Stipendien gefördert und ist freiwillig.

 

Freiwillige Freizeitangebote an Schulen und in den Vereinen
Ziel → Abschaffung der Ganztagsschulen

Ganztagsschulen sind Zwangsanstalten, in denen unsere Kinder und Jugendlichen in 8-Stunden-Tagen auf die Anforderungen der Arbeitswelt getrimmt werden sollen.
Für die freie Entfaltung der Persönlichkeit und selbst gestaltete Freizeit bleibt kaum Zeit. Unsere Kinder und Jugendliche brauchen aber Freiraum und Freizeit und sollen keine angepaßten Bürger werden, die vor allem der Wirtschaft zur Verfügung stehen sollen. Schulen können Freizeitangebote zwar zur Verfügung stellen, deren Besuch kann aber nur auf freiwilliger Basis erfolgen. Verpflichtende Ganztagsschulen sind abzuschaffen.

 

Staatliche Verwaltung nationalen Kultur- und Kunsterbes
Ziel → Entkommerzialisierung von Museen und Theatern

Die Kunst- und Kulturszenen sind in den letzten Jahren immer mehr zu Sonderveranstaltungen der Geldeliten verkommen. Letztes Beispiel: die milliardenteure Hamburger Elbphilharmonie. Mit zum großen Teil unerschwinglichen Eintrittspreisen für Theater- oder Konzertbesuche. Inflationäre Preise bei Kunstauktionen sind Ausdruck der dekadenten Herrschaft des Kaptials über unser Leben. Viele Kunstwerke sind öffentlich nicht mehr zugänglich, weil sie in den Tresoren der Reichen verschwinden.
Ein weiteres Debakel: Der Begriff „Kunst“ wird zunehmend von der Wichtigtuerei (einer sogenannten „Avantgarde“) der Kunstschaffenden und nicht von tatsächlichem Können und Talenten geprägt.
Alle Museen, Theater und Konzerthäuser, sollen unabhängig in der Auswahl ihrer Ausstellungen und ihrer Programmgestaltung sein, müssen aber für alle erschwinglich bleiben.Zur finanziellen Entlastung der Museen müssen Kunstwerke, deren Schöpfer nicht mehr leben (10 Jahre nach dem Tod des Künstlers) an den jeweiligen selbstgewählten Heimatstaat/Heimatstadt des Künstlers zurückgegeben werden und der Bevölkerung aller Nationen in frei zugänglichen und kostenlosen Museen zugänglich sein.
Kunst darf kein Handels- und Spekulationsobjekt sein, sondern ein Teil der kulturellen Identität eines Landes und seiner Künstler.


Digitalisierung aller textlichen, bildlichen und figürlichen Kunstwerke und Kulturschätze
Ziel → unentgeltliche Darstellung (2D, 3D) und Veröffentlichung aller Kunstwerke und Kulturschätze im Internet

Die Digitalisierung von Werken der Literatur, Malerei und Bildhauerei darf nicht nur privaten Unternehmen überlassen werden (z.B. Google). Dies birgt die Gefahr, dass diese Unternehmen irgendwann die digitalen Werke als Handelsobjekte verwerten. Alle Werke der Literatur, Malerei und Bildhauerei eines Landes sollen daher vom Staat selbst digitalisiert, veröffentlicht und redundant (digital) gelagert werden.

 

Zeitliche Beschränkung des Urheberrechtes
Ziel → Zugang für die Allgemeinheit auch zu neuerer Kunst- und Kultur

Warum sollen Nachfahren berühmter Schriftsteller und Künstler Anteil am Werk, am Erfolg ihres Vaters/ihrer Mutter haben. Sie haben nichts dafür geleistet. Erfolg soll nicht vererbbar sein. Deshalb soll das Urheberrrecht bei Literatur, Musik und Kunst 10 Jahre nach dem Tod des Urhebers erlöschen. Kunst- und Kuturwerke sollen nach diesen 10 Jahren dem Staat, dessen Staatsbürger der Künstler war - und somit uns allen - zufallen. Auf diese Weise würde der „überhitzte“ Kunstmarkt abgekühlt und keine Kunstwerke würden in den Safes einiger reicher Kunstsammler der Nachwelt entzogen.

 

Beschneidung der öffentlich-rechtlichen TV/Radiosender
Ziel → Konzentration auf das Wesentliche, auf Information und Bildung

Seit die „Privaten“ TV Sender in den 80iger Jahren auf Sendung gingen hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfung von ARD und ZDF in seiner Programmgestaltung immer mehr den „Privaten“ angenähert. Brutale Krimis am laufenden Band, teure Sportübertragungen und seichte Unterhaltungssendungen haben den Bildungs- und Informations-Auftrag der öffentich-rechtlichen Sender unterhöhlt. Bei stetig steigenden Gebühren in Milliardenhöhe (GEZ). Staatlicher Rundfunk muss politisch unabhängig und frei von jedem Kommerz (Werbung, Product-Placement) sein. Der eigentliche Auftrag der öffentich-rechtlichen Sender ist objektive Information und Bildung.

 

Spartenkanäle zur politischen Bildung
Ziel → Mediale Sprachrohre für alle relevanten politischen Parteien

Der staatliche Rundfunk muß, um seinen Informationsauftrag zu erfüllen Parteien-(Sparten)Kanäle für alle politisch relevanten Parteien (Parteien über 5%) einrichten. Diese Parteiensender sind als „parteiisch“ zu kennzeichnen und dürfen über Programm(inhalte), Sendezeit und die Sendedauer selbst bestimmen.

   

Wer ist online ?

Aktuell sind 21 Gäste und keine Mitglieder online

   
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