1. Gleichwertige Blöcke USA, Russland, Europa, China und Indien

  2. Friedliche Konkurrenz der nationalen Ideen und Visionen

  3. Faire Beziehungen nur zu fairen Partnern

 

 

 

 

 

 

Gleichwertige Blöcke USA, Russland, Europa und China (evtl. Indien)
Ziel  Interessenausgleich und dauerhafter Frieden

Einen dauerhaften Frieden auf der Welt wird es nur geben, wenn die großen Blöcke China, Europa, USA, Russland, (Indien) einander auf Augenhöhe begegnen und respektieren. Eine Vorreiterrolle, wie sie seit Jahrzehnten von den USA angestrebt, bzw. ausgeübt wird, führt immer zu Spannungen (und auch zu Kriegen).

Nur ein Staat, dessen Staatsform und Integrität von anderen respektiert wird, wird sich in der Weltgemeinschaft nicht ausgegrenzt fühlen. Ausgrenzung führt immer zu Aggression (das ist schon bei Kleinkindern so). Kein Staat darf sich anmaßen eine andere Regierungs- oder Gesellschaftform zu diskriminieren oder gar zu bekämpfen, solange die betroffenen Menschen unbehelligt die freie Wahl haben, in einen anderen Staat mit einer ihnen genehmen Staats- bzw. Gesellschaftsform zu wechseln. 

 

Konkurrenz der Ideen und Visionen
Ziel → friedliche Konkurrenz um die beste Staats- und Lebensform

Es hat in der Weltgeschichte unzählige Versuche gegeben eine ideale Staatsform zu erschaffen. Dabei bedeutete „ideal“ aber kaum jemals den idealen Staat für alle. So war die „erste Demokratie“ in Griechenland nur eine Demokratie für die Bürger Athens (also gar keine Demokratie), 80% der Einwohner des Stadtstaates Athen durften an der Demokratie nicht teilhaben oder waren Sklaven (so wie heute in Dubai).
Manche Alleinherrscher taten mehr für ihre Untertanen als viele „demokratisch“ gewählte Regierungen. Und warum sollte die Organisation in Familien-Clans mancher Indio-Stämme in Brasilien oder der Ureinwohner Papua-Neuguineas nicht näher am „Leben im Paradies“ sein als wir alle meinen ? Wir kennen dieses Leben doch gar nicht.
Einen idealen Staat kann man nur „entdecken“, wenn man es wagt und probiert, in solch einem Konstrukt (oder natürlich gewachsenen Verband) zu leben.
Ich erinnere mich: Vor 40 Jahre war Griechenland noch ein armer Agrarstaat, aber die Griechen schienen mir damals sehr glücklich zu sein.
Warum geben wir anderen Menschen nicht die Chance selbst zu entscheiden, wie und in welchen Staat sie leben und glücklich werden wollen. Vielleicht wollen wir ja dann alle so leben ?
Lasst uns gesellschaftliche „Experimente“ fördern und nicht alle Menschen gleich machen - oder als Spinner ins Abseits stellen - wie das heute die Spitzen unserer verqueren EU-Bürokratie wollen (z.B. die Siesta in Spanien abschaffen!).

 

Faire Beziehungen nur zu fairen Partnern
Ziel  keine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Unrechtsstaaten

Unsere heutige politische und wirtschaftliche Welt ist eine verlogene Welt. „Pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht) sagt das zynische Sprichwort. Wir handeln mit Unrechtsstaaten, weil man auch mit diesen „reden“ müsse. Es ist aber ein immenser Unterschied mit jemandem zu reden oder diesen mit Waffen zu beliefern. Wenn Unrechtsstaaten (z.B. Staaten, die Sklavenarbeiter beschäftigen) keinen Handel mehr treiben, von keinem Touristmus profitieren könnten, würden deren Regierungen binnen kürzester Zeit von Revolutionen im eigenen Land gestürzt werden. Früher nannte man das Ächtung !
Oder glaubt m Ernst irgendjemand, Saudi-Arabiens Bevölkerung würde still halten, wenn diese Menschen nicht durch die Erdöl-Einnahmen bei Laune gehalten würden (das Herrscherhaus bezahlt ja alles !). Oder wenn die Saudischen Herrscher keine modernen Waffen - aus westlicher Produktion - zur Unterdrückung in ihren Händen halten würden.
Wie heute Bündnisse der „Willigen“ geschmiedet werden, so sollte es von nun an Bündnisse der „Guten“ gegen die Unrechts- und Unterdrücker-Staaten geben - nicht militärische, sondern wirtschaftliche Bündnisse.

 

 

   

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